Das re:pair FESTIVAL bringt vom 2. bis 18. Oktober mehr als 90 partizipative Veranstaltungen ins MuseumsQuartier und an weitere Wiener Orte. Repair-Ambulanzen, Workshops, Ausstellungen, Kleidertausch, Film, Gespräche und gemeinsames Handwerken zeigen, wie Reparatur, Upcycling und Ressourcenschonung im Alltag funktionieren. Öffentliche Workshops und Aktionen haben eigene Zeiten, Preise und Anmeldebedingungen.
Events in Wien
Events heute in Wien
Heute Abend noch nichts vor? Das ist heute in Wien los.
Heute auf dem Programm
8 Events
bis 15. Okt.
Japannual 2026 – 10. Japanische Filmtage
Filmcasino, Filmhaus Spittelberg und Rahmenprogramm, 1050
Die zehnten Japanischen Filmtage zeigen aktuelles und historisches Kino aus Japan. Bis 14. Oktober laufen die Vorstellungen im Filmcasino; am 15. Oktober setzt sich das Programm im Filmhaus Spittelberg fort. Dazu kommen Gespräche, Vorträge und ein Rahmenprogramm bei HABARI und im Amtshaus Margareten. Die Filme laufen in japanischer Originalfassung mit englischen Untertiteln; A New Dawn hat deutsche Untertitel. Es gilt freie Platzwahl. Reservierte Karten müssen spätestens 30 Minuten vor Beginn abgeholt werden; der Festivalpass wird per E-Mail reserviert.
Die Mariahilfer Frauenwochen bringen vom 12. bis 23. Oktober Workshops, Gespräche, Lesungen, Bewegung und Musik an mehrere Orte im 6. Bezirk. Das Programm beginnt mit einer Kunstperformance und umfasst 19 einzeln angekündigte Termine. Workshops richten sich an Frauen und Mädchen; bei den übrigen Terminen sind alle willkommen. Der Eintritt ist frei, für zwei Kreativworkshops fallen Materialkosten an. Für viele Workshops wird um Anmeldung gebeten.
Shows, Workshops, Gespräche und Clubnächte bilden das Vienna Drag Festival. Das Programm beginnt mit Radio Altglas im Marea Alta und einem Gespräch im Gugg. Im Dschungel folgen die Dutzi-und-Athene-Show, die Miss*ter-Wahl und Drag Society sowie Workshops zu Drag und Voguing. Mehrere Gespräche und Partys sind kostenlos; für Shows und Workshops werden Tickets benötigt. Die letzte Clubnacht läuft bis 4 Uhr am 18. Oktober. Die drei Hausshows stehen zusätzlich im Bühnenbereich; die Festivalkarte bündelt das gesamte Programm.
Das urbanize! Festival widmet seine 17. Ausgabe der Straße als öffentlichem Stadtraum. Von 13. bis 18. Oktober stehen Vorträge, Diskussionen, Workshops, Stadterkundungen, Filme und künstlerische Interventionen zu Klimaanpassung, Mobilität, sozialer Gerechtigkeit, Protest und Begegnung auf dem Programm. Die Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Orten in Wien statt und sind kostenlos; für einzelne Formate ist eine Anmeldung nötig.
Die multimediale Ausstellung PULS untersucht Wiens Straßen als soziale, klimatische und politische Lebensadern. Junge Künstler:innen zeigen ihre Perspektiven auf Bewegung, Hitze, Begegnung, Stillstand und Sichtbarkeit. Zum Programm gehören eine Pre-Opening-Führung mit anschließender Vernissage, ein Fotowalk durch Ottakring sowie eine Finissage mit Kurator:innenführung und queerfeministischer Diskussion.
MILA lädt an zwei Tagen zu LeGallineFelici ein: Am 15. Oktober beginnt um 19 Uhr der Filmabend „Wir, die glücklichen Hühner“ mit Porträts, anschließender Diskussion mit Gästen aus Sizilien und einer Verkostung. Am 16. Oktober ab 13 Uhr können Besucherinnen und Besucher Mitglieder der sizilianischen Bio-Genossenschaft im Supermarkt kennenlernen und ihre Produkte probieren. Die Veranstalterseite nennt weder Eintrittspreise noch Endzeiten.
Das viertägige TAKT Festival verbindet Musik mit Tanz, Theater, Fotografie, Mode und Gespräch. Unter dem Thema Shadow:Play stehen neun Programmpunkte im Das LOT auf dem Plan. Donnerstag startet um 20 Uhr, Freitag bereits um 19 Uhr; Samstag und Sonntag beginnen jeweils um 20 Uhr. Tageskarten und Festivalpässe sind verfügbar. Für Kulturpass-Inhaber:innen gibt es eine begrenzte Zahl kostenloser Plätze auf Anfrage beim Verein. Die Originalquelle veröffentlicht Beginnzeiten, aber keine verbindlichen Endzeiten.
Außerdem derzeit laufend
32 Events
bis 26. Okt.
Lebt und arbeitet in Wien: Contemporary Art from Vienna
Kunsthalle Wien – Museumsquartier und Karlsplatz, 1070
Die Kunsthalle Wien zeigt zeitgenössische Kunst aus Wien an ihren Standorten im Museumsquartier und am Karlsplatz. Die Ausstellung vereint unterschiedliche Medien und künstlerische Perspektiven auf die Stadt. Beide Standorte öffnen Di–So 10–18 Uhr und donnerstags bis 20 Uhr; Montag geschlossen.
Historische Quellen aus Archiv, Bibliothek und Kunstsammlungen des Stiftes zeigen anhand von Landkarten, wissenschaftlichen Werken, Reisetagebüchern und Expeditionszeugnissen, wie sich Weltbilder verändert haben.
Die Ausstellung in fünf Akten nimmt Kate Milletts Installation „Terminal Piece“ von 1972 als Ausgangspunkt und bringt rund 400 Werke aus der mumok Sammlung mit Leihgaben und neuen Auftragsarbeiten in Dialog. Der Prolog auf Ebene 0 ist frei zugänglich.
Im mumok läuft die Ausstellung Figure of the Child von Tolia Astakhishvili. Die offizielle MQ-Seite nennt als Enddatum den 1. November 2026.
Die Jubiläumsausstellung zeichnet den langen und konfliktreichen Weg von den kaiserlichen Hofstallungen zum heutigen MuseumsQuartier nach. Architekturentwürfe, politische Entscheidungen und öffentliche Debatten zeigen, wie das Kulturareal Wien verändert hat. Besuch Di–So 10–18 Uhr; Montag geschlossen.
Die Rätselrallye führt kleine und große Teilnehmer:innen mit acht Fragen durch das Alliiertenviertel. Rätselbögen werden während der Öffnungszeiten im GB* Stadtteilbüro in der Nordbahnstraße ausgegeben und wieder abgegeben; nach dem richtigen Lösungswort wartet ein kleines Geschenk.
Die Ausstellung Schwelle läuft in der Exhibit Galerie der Akademie der bildenden Künste Wien von 10. September bis 18. Oktober 2026. Gezeigt wird zeitgenössische Kunst, die das Thema Übergang und Grenzzustände bearbeitet, eingebettet in das Programm der Institution mit kuratorischem Konzept und begleitenden Terminen. Besuch Di–So 10–18 Uhr; Montag und Feiertag geschlossen.
Die von Sarah Johanna Theurer und Aditi Kapoor kuratierte Gruppenausstellung untersucht die psychischen Kosten von Produktion, Nutzung und Konsum von Waren und Infrastrukturen. Zeitbasierte Medien machen verborgene Verbindungen und Abhängigkeiten innerhalb dieser Systeme sichtbar. Regulärer Ausstellungsbesuch 11.9.–7.11.: Di–Fr 11–19, Sa 11–15 Uhr; Mo, So und Feiertag geschlossen.
Beim Galerienfestival curated by entwickeln internationale Kurator:innen Ausstellungen für 24 Wiener Galerien. Das Eröffnungswochenende bündelt längere Öffnungszeiten und Führungen; anschließend läuft das Festival bis Mitte Oktober weiter. Während des Festivals: Di–Fr 12–18, Sa 12–16 Uhr.
WestLicht zeigt die World Press Photo-Ausstellung 2026 zum 25. Mal in Wien. Zu sehen sind 42 preisgekrönte Arbeiten, ausgewählt aus 57.376 Einreichungen von mehr als 3.747 Fotograf:innen aus 141 Ländern. Öffnungszeiten täglich 11–19 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr.
Historische Fotografien und Gegenstände treffen auf heutige Stimmen und Kunst der Ishír aus Paraguay. Die gemeinsam mit Vertreter:innen der Gemeinschaft entwickelte Ausstellung untersucht, wie kulturelles Erbe erinnert und in der Gegenwart weitergegeben wird. Di–So 10–18 Uhr; Dienstag bis 21 Uhr; Montag geschlossen, Feiertagsausnahmen laut Museum.
Kateryna Lysovenko zeigt im MAK Forum Malerei, die persönliche Beobachtungen mit gesellschaftlichen und politischen Fragen verbindet. Die in Österreich lebende Künstlerin arbeitet mit Alltagsszenen, Nachrichtenfragmenten und Verschiebungen vertrauter Bilder. Di 10–21 Uhr, Mi–So 10–18 Uhr; Montag geschlossen, Feiertage geöffnet.
Das Weltmuseum zeigt selten oder bislang nicht öffentlich ausgestellte Objekte aus seinen Sammlungen. Kämme und Haarschmuck, Steinskulpturen sowie zeitgenössische Kunst eröffnen Einblicke in ihre Herkunft, kulturelle Bedeutung und heutige Erforschung. Di–So 10–18 Uhr; Dienstag bis 21 Uhr; Montag geschlossen, Feiertagsausnahmen laut Museum.
In ihrer Einzelausstellung untersucht Ana de Almeida Nelken und Rosen als politische Zeichen in den Bildwelten des Kalten Kriegs. Ausgangspunkte sind die portugiesische Nelkenrevolution und die tschechoslowakische Samtene Revolution; Archivbilder, Metallzeichnungen und lebende Pflanzen bilden eine räumliche Konstellation.
bis 24. Okt.
On Chewing Shoelaces: Art, Mess and Radical Kinship
WUK – kex—kunsthalle exnergasse, 1090
Die Gruppenausstellung in der Kunsthalle Exnergasse beschäftigt sich mit Fürsorge, Elternschaft und gemeinschaftlichem künstlerischem Arbeiten. Die reguläre Ausstellung läuft vom 17. September bis 24. Oktober. Das Begleitprogramm umfasst Gespräche, Workshops und Performances mit eigenen Beginnzeiten.
Das Untere Belvedere zeigt Arbeiten von Erika Giovanna Klien, deren Kunst Bewegung, Wahrnehmung und moderne Lebenswelten untersucht. Die Ausstellung läuft vom 18. September 2026 bis 31. Jänner 2027 und kann während der regulären Museumsöffnungszeiten besucht werden.
Die ALBERTINA stellt Pablo Picasso und Francis Bacon in einer großen Schau mit rund 70 Schlüsselwerken aus internationalen Museen und Privatsammlungen gegenüber. Im Zentrum stehen ihre radikalen Darstellungen der menschlichen Figur, von Verletzlichkeit, Schmerz und Begehren.
FOTO ARSENAL WIEN zeigt mit „We Are Here“ erstmals in Österreich eine umfangreiche Einzelausstellung von Zanele Muholi. Arbeiten aus mehr als zwei Jahrzehnten verbinden Selbstrepräsentation, queere Lebensrealitäten und visuellen Aktivismus.
Die Heidi Horten Collection widmet Elisabeth von Samsonow eine große Soloausstellung, die Skulpturen, Malerei, Zeichnungen, Filme und eine ortsspezifische Installation verbindet. Im Mittelpunkt stehen Erde, Körper, Erinnerung und Transformation sowie Bezüge zur Museumssammlung.
Die Kunst VHS eröffnet ihre Open-Call-Ausstellung zum Thema „Dialog“. Eingereichte Arbeiten werden gezeigt und die von einer Fachjury ausgewählten Preisträger*innen bekannt gegeben. Die Vernissage findet am 22. September 2026 von 18 bis 21 Uhr in der Lazarettgasse 27 statt. Der Eintritt ist frei.
Hannes Gröblachers Installation in der Kunstzelle im WUK-Hof greift aufgeschnappte Telefongespräche auf. Zur Eröffnung am 23. September um 19 Uhr können Besucher*innen an einer Performance teilnehmen, in der Gesprächsfragmente weitergegeben werden. Die Installation bleibt bis 6. November zu den Öffnungszeiten des WUK zugänglich.
Die Ausstellung im Weltmuseum Wien untersucht den Waffenhandel um 1900 und seine gesellschaftlichen Folgen. Historische Fotografien, Filme und Objekte treffen auf zeitgenössische Kunst. Zu sehen ab 29. September.
Die Ausstellung erzählt Lebensgeschichten von Wiener Jüdinnen und Juden, die nach dem „Anschluss“ 1938 ins Exil fliehen mussten. Sie beleuchtet Heimatverlust, schwierige Neuanfänge und mehrfache Fluchtwege in verschiedene Weltregionen.
ab 30. Sep.
Smithsonian’s Sternenwelten – Eine immersive Reise durch den Kosmos
Immersive Center Donauturm, 1220
Ein gemeinsames Virtual-Reality-Erlebnis führt in Gruppen von bis zu sechs Personen zu Sternen, Weltraumteleskopen und einem Schwarzen Loch. Entwickelt wurde es mit dem Smithsonian Astrophysical Observatory. Die VR-Reise dauert etwa 40 Minuten; mit Einweisung und Ausrüstung sollte eine Stunde eingeplant werden. Mindestalter ist sechs, empfohlen wird ab neun; Kinder von sechs bis 14 brauchen Begleitung. Das Indoor-Erlebnis ist auf Deutsch und Englisch verfügbar. 15 Minuten vor dem gebuchten Slot erscheinen. Tickets sind derzeit bis 10. Jänner erhältlich.
bis 22. Aug. 2027
Der große Michelangelo ist tot! Avantgarde und Akademismus
Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien, 1010
Die Gemäldegalerie der Akademie untersucht das Verhältnis von Avantgarde und akademischer Kunst. Historische Werke treffen auf zeitgenössische Positionen. Die Ausstellung beginnt am 2. Oktober; die Eröffnung ist am 1. Oktober um 19 Uhr.
bis 14. März 2027
Architekturbaukästen 1890–1990 – Mitspielausstellung im MAK
MAK – Museum für angewandte Kunst, 1010
Das MAK zeigt historische Architekturbaukästen aus den Jahren 1890 bis 1990. Originale und Modelle vermitteln, wie spielerisches Bauen Vorstellungen von Architektur geprägt hat; die Ausstellung lädt auch zum eigenen Ausprobieren ein. Reguläre Laufzeit: 7. Oktober 2026 bis 14. März 2027. Öffnung Di 10–21 Uhr und Mi–So 10–18 Uhr; Montag geschlossen. Eröffnung am 6.10. um 19 Uhr vor der regulären Ausstellungslaufzeit.
Bei dieser interaktiven Mission bewegt ihr euch gemeinsam durch eine begehbare Minecraft-Welt, sammelt Ressourcen und helft einem Dorf. Das Erlebnis dauert etwa 60 Minuten und benötigt kein eigenes Spielgerät. Alle Altersgruppen sind willkommen; bis 14 Jahre ist eine erwachsene Begleitperson über 18 nötig. Kinder bis zwei sind kostenlos dabei. Es gibt Zeitfenster-Tickets und ausgewählte ruhigere Relaxed Sessions. Montags ist meist geschlossen, Ferien und Feiertage können abweichen; der 26. Oktober ist im Shop buchbar. Tickets sind derzeit bis 28. Februar verfügbar.
Die ALBERTINA zeigt eine Einzelausstellung von Shara Hughes. Ihre farbintensiven Gemälde verbinden Landschaftsmotive mit erfundenen Bildräumen. Die Schau läuft vom 9. Oktober bis 28. Februar.
Die Ausstellung „Oberwasser“ zeigt Arbeiten von fünf Künstler*innen im Wasserturm Favoriten. Zur Eröffnung am 13. Oktober gibt es um 19:30 Uhr eine Turmführung; danach folgen drei weitere Öffnungstage bis zur Finissage am 16. Oktober.
Die multimediale Ausstellung PULS untersucht Wiens Straßen als soziale, klimatische und politische Lebensadern. Junge Künstler:innen zeigen ihre Perspektiven auf Bewegung, Hitze, Begegnung, Stillstand und Sichtbarkeit. Zum Programm gehören eine Pre-Opening-Führung mit anschließender Vernissage, ein Fotowalk durch Ottakring sowie eine Finissage mit Kurator:innenführung und queerfeministischer Diskussion.
bis 13. März 2027
Kunstsupermarkt 2026/27 – Verkaufsausstellung auf der Mariahilfer Straße
Wiener Kunstsupermarkt, 1060
Der 20. Wiener Kunstsupermarkt zeigt Originalkunst in einer Verkaufsausstellung auf der Mariahilfer Straße. Die Vernissage mit Geburtstagsfest startet am 14. Oktober um 17 Uhr. Die reguläre Saison läuft vom 15. Oktober bis 13. März 2027: Montag bis Freitag 11–19 Uhr, Samstag 10–18 Uhr. Der Eintritt ist frei; Kunstkäufe kosten extra. Sonntags geschlossen. Rund um Feiertage und Jahreswechsel gelten Schließtage laut aktuellem Kalender; vor einem Feiertagsbesuch die Quelle prüfen.
bis 10. Jän. 2027
Brücke der Menschlichkeit. Österreich und der Ungarnaufstand 1956
Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, 1010
Die Ausstellung im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek beleuchtet Flucht und Hilfe während des Ungarnaufstands 1956. Fotografien aus den Beständen der Bibliothek dokumentieren Aufnahme, Unterstützung und Weiterreise der Geflüchteten.
Für den spontanen Abend
Es ist fünf Uhr und der Abend ist noch offen? Dann zählt, was sich heute noch ausgeht: ein Konzert mit Abendkassa, eine Vernissage, ein Markt, der bis in den Abend offen hat.
Auch an einem Dienstag
In Wien ist auch unter der Woche mehr los, als man vom Sofa aus glaubt. Viele Termine brauchen keine Karte im Voraus. Wo doch, steht es beim Event dabei, samt Link zum Veranstalter.